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Frühjahrs-POK, 30. Maärz bis 4. April 2012, Jugendbegegnungstätte Röderhof, in Kooperation mit dem Dekanatsjugendzentrum Emmaus, Duderstadt

 

Am 30. April um 15:00 Uhr startete der persönlichkeitsorientierte Kurs mit 4 unerschrockenen TeamerInnen und 14 TeilnehmerInnen. Die neuen 18 Bewohner des Forsthauses bezogen ihre Quartiere für die nächsten Tage und nutzten den ersten Abend, um sich kennenzulernen und die Richtlinien für das Zusammenleben auf dem Röderhof abzustecken.

Da der „zusammengewürfelte Haufen“ sich schnell in eine Gruppe verwandelte, wurde es bereits am ersten Abend ziemlich spät. Es wurde Abend – es wurde Morgen. Der zweite Tag.

Am Samstag befassten sich die Teilnehmer mit einem Thema, dass sie bestens kennen. Mit sich selbst. Über den eigenen Namen wurde genauso gesprochen, wie über die eigenen Vorstellungen von Zukunft. Zwischendurch mussten Vampire entlarvt und Werwölfe verjagt werden. Es wurde Abend – es wurde Morgen. Der dritte Tag.

Am Sonntag wurde es sehr musikalisch im Forsthaus. Nach dem Einstieg in den „Gott“- Tag über unterschiedliche Songs wurde eine Messe vorbereitet. Kaplan Martin Marahrens feierte am Abend einen jugendgerechten und gemeinsam vorbereiteten Gottesdienst mit allen Röderhofbewohnern.

Es wurde Abend – es wurde Morgen. Der vierte Tag. Der „Du“- Tag drehte sich am Vormittag um Beziehungen, Freundschaft und das Miteinander. Am Nachmittag wurde es richtig spannend: Thematik „Typisch Mann, Typisch Frau“. Nachdem alle (und wir meinen wirklich alle!!!) Klischees benannt wurden, einigten wir uns darauf, dass Frauen nicht einparken können und Männer nie zuhören. Im Praxistest haben wir in unterschiedlichen Disziplinen festgestellt, dass wir viele Klischees mit einem Lächeln beseitigt haben. Es wurde Abend – es wurde Morgen. Der fünfte Tag.

Am Dienstag wurde es gesellig. Am „Wir“- Tag standen viele Aufgaben an, die man nur gemeinsam bewältigen konnte. Kein Problem für die Forsthaus- Belegschaft, die sich über die Tage wirklich zusammengefunden hatte. Für den Abend hatten sich die TelnehmerInnen unterschiedliche Aufgaben ausgedacht, die nun von den TeameInnen bewältigt werden mussten. Mit viel Spaß und guter Laune wurde der letzte gemeinsame Abend auf dem Röderhof gegangen und bis tief in die Nacht wurde irgendwann auch der letzte Werwolf aus dem Dorf verjagt.

Es wurde Abend – es wurde Morgen. Der letzte Tag. Am Mittwoch wurde uns allen schwer ums Herz, als wir uns anhand einer kleinen Fotorückschau der letzten Tage bewusst machten, was wir alles erlebt haben und das die gemeinsame Zeit nun leider schon fast zu Ende ist. Das Forsthaus wurde aufgeräumt, die Betten abgezogen, Adressen ausgetauscht und so langsam machten wir uns zur Abfahrt bereit. Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen wurde das Gepäck in die Bullis geladen und alle machten sich auf den Weg nach Hildesheim zur Chrisammesse. Voller Vorfreude auf den JLK verabschiedeten sich alle voneinander und spätestens am nächsten Tag hatten sich alle bei facebook gefunden, eine gemeinsame Gruppe gegründet. Hier schwelgen jetzt alle in Erinnerung und freuen sich auf ein Wiedersehen im Herbst.

Bericht: Elvira Werner


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