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Der Kirchenzaun bekommt neue Farbe
"Deutsche" Coca Cabana
Tanz beim "Brasilianischen Abend"

Brasilianisches Flair in Diekholzen

Die Zeit mit den Brasilianern verfliegt nur so. Jeder Tag ist ein Geschenk. Wir unternehmen die unterschiedlichsten Sachen und haben dabei immer viel Spaß zusammen.

In den letzten Tagen haben wir eine Stadtführung durch Hildesheim unternommen. Einen schönen Abend hatten wir beim Kartoffelfeuer mit der Kolpingsfamilie Diekholzen. Dabei haben wir Stockbrot gebacken und gemeinsam gesungen.

In Söder haben wir zusammen 10 neue Holzbänke gebaut, die in Zukunft für die Andachten und Aktionen in Söder genutzt werden können. Es sollen auch noch Messingschilder mit den Namen der Brasilianer an den Bänken angebracht werden. Am Nachmittag tanzten wir dann noch Kreistänze, die uns die Brasilianer beibrachten.

Die nächsten beiden Tage verbrachten wir in Duderstadt und Umgebung. Dabei haben wir uns das Grenzlandmuseum angeschaut und so die Geschichte der Mauer und der ehemaligen DDR veranschaulicht bekommen. Den Abend haben wir dann im Ferienparadies Pferdeberg gegrillt und gemütlich beisammen gesessen. Am nächsten Tag haben wir dann auf dem Weg zum Bergwerk Rammelsberg noch das Jugendcafé Emma besucht. Das Bergwerk war sehr interessant für die Brasilianer. Einige aus unserer Gruppe konnten noch die Bekanntschaft mit einem Marder machen.

Einer der Höhepunkte war der Brasilianische Abend am Freitag, an dem über 100 Kolpinger nach Diekholzen kamen und die Brasilianer kennenlernen konnten. Wir hoffen es hat euch genau so viel Spaß gemacht, wie uns! Es gab Caipirinha und brasilianische Musik. So tanzten einige die ganze Nacht durch.

In den beiden letzten Tagen haben wir dann die letzten Arbeiten im Pfarrheim in Diekholzen durchgeführt. So wurden Zäune angestrichen und Schränke auseinander genommen.

Nun brechen die letzten Tage an und wir freuen uns auf einen tollen Abschluss in Köln.


Das deutsche Empfangskomitee
Die brasilianischen Gäste

Arbeiten, Spaß und Portugiesisch

Am Freitag konnten wir voller Vorfreude unsere brasilianischen Freunde am Bahnhof in Hildesheim in Empfang nehmen. Sie kamen zwar viel später an als ursprünglich gedacht, welches jedoch nicht die Aufregung und das Interesse schmälerte. So gab es bereits am Bahnhof einen großartigen Empfang durch viele Jugendliche und auch die Gastfamilien nahmen ihre „neuen Kinder“ herzlich auf.

Am Wochenende haben wir uns die Heimstatt Röderhof angeschaut und drei Wohngruppen besucht. Für die Brasilianer waren dies sehr interessante Einblicke und bereits der Gottesdienst in der Heimstatt war etwas Besonderes.

Die brasilianischen und deutschen Jugendlichen hatten auch schon die erste Gelegenheit gemeinsam zu feiern und konnten sich dort besser kennenlernen und gemeinsam tanzen. Die brasilianischen Jugendlichen brachten uns Forró bei und führten eine Präsentation landestypischer Tänze vor.

Am Montag wurde in Diekholzen das Patronatsfest des Hl. Jakobus gefeiert und unter Mitgestaltung der Brasilianer erlebten wir einen schönen Gottesdienst. Am Nachmittag nahm der Bürgermeister Jürgen Meier die Gruppe im Rathaus in Diekholzen in Empfang und wir führten ein langes, aber sehr spannendes Gespräch über die politische Situation in Deutschland und Brasilien, sowie über die Aufgaben eines Bürgermeisters oder Gemeinderates.

Am nächsten Tag begann dann so richtig das Workcamp. Es wurde angefangen ein Raum im Pfarrheim zu renovieren, also Tische und Stühle ausräumen, Tapete abreißen, Decke streichen und dann wieder neue Tapete ankleben. Einige andere haben dem Zaun um den Friedhof einen neuen Anstrich verpasst. So waren also schon die ersten paar Tage aufregend und abwechslungsreich.

Die Jugendlichen aus Brasilien und Deutschland verstehen sich schon super miteinander und lernen fleißig von den jeweils anderen Portugiesisch oder Deutsch oder sie unterhalten sich mit Händen und Füßen. Es gibt immer viel zu lachen und die gemeinsame Zeit wird nie langweilig.

Ich denke, die Brasilianer fühlen sich – abgesehen vom Wetter – schon recht gut zu Hause, was natürlich auch an den Gastfamilien liegt, die sich bestens um die Brasilianer kümmern.


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