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Die Teilnehmer des Herbst-POK

Herbst-POK in Asche

Sechs schöne, ereignisreiche aber auch anstrengende Tage liegen hinter uns. Die 21. Teilnehmenden des POK Kurses 2010 haben in diesen sechs Tagen viele neue Erfahrungen in toller Gemeinschaft gemacht.

Der Kurs startete mit der Anreise am Freitag den 08.10. Einige mussten mit dem Auto den Weg durch Asche (bei Hardegsen) zum Freizeitheim finden, andere kamen mit der Bahn und mussten vom Leitungsteam mit dem Auto aus Nörten-Hardenberg abgeholt werden. Nach einem gemeinsamen Abendessen startete der Kurs mit Kennenlernspielen. Anschließend konnten die Teilnehmenden beim Malen eines Zuges ihre kreative Ader herauslassen. In den Waggons des Zuges wurden Kursregeln und Ablaufpläne festgehalten. Auch die Themen der folgenden vier Tage „Ich“, „Du“, „Wir“ und „Gott“ tauchten hier zum ersten Mal auf.

Am Samstag wurde zum Thema „Ich“ gearbeitet. An diesem Tag ging es voll und ganz um die Auseinandersetzung mit der eigenen Person, mit der eigenen Vergangenheit aber auch mit den Vorstellungen über die eigene Zukunft. Unter anderem haben wir persönliche Lebensbäume gemalt, die anschließend in Kleingruppen vorgestellt wurden. Der Abend wurde mit dem Erstellen von Gipsmasken abgeschlossen.

Der nächste Tag stand unter dem Motto „Du“. Wir haben uns mit unseren Mitmenschen befasst und beim Blindenführen Vertrauen zueinander gefunden. Es wurde in Kleingruppen ein Freundschaftshaus gemalt, das anschließend im Plenum vorgestellt wurde und zu einem interessanten Gespräch über die unterschiedlichen Vorstellungen von Freundschaft geführt hat. Am späten Nachmittag mussten wir zwar lange auf den angekündigten Pfarrer warten, konnten dann dank des schönen Wetters noch draußen einen schönen Gottesdienst zusammen feiern.

Am „Wir“-Tag musste die gesamte Gruppe heil durch ein Spinnennetz kommen – ohne das Netz zu berühren oder die Löcher doppelt zu benutzen. Dazu mussten alle in der Gruppe zusammenarbeiten, wodurch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurde. Im Rahmen eines Rollenspieles zum Thema „Schiff“ wurde den Teilnehmenden ein Anstoß gegeben, sich mit der eigenen Rolle in Gruppen auseinanderzusetzen. Abgeschlossen wurde der Tag mit einer Nachtwanderung durch die umliegenden Felder von Asche.

Dienstag war unserer „Gott“-Tag. Wir haben über Nähe und Distanz zu Gott gesprochen und uns mit dem eigenen Glauben auseinandergesetzt. Nachmittags erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit im Rahmen einer Quizshow ihre Fragen rund um das Thema Glauben und Kirche an das Leitungsteam zu stellen. Am Abend hatten wir viel Spaß bei den Vorbereitungen und der Durchführung von einem gemeinsamen Mahl, das unter dem Motto „Besuch im Kloster“ stand.

Am Mittwoch mussten wir nach sechs ereignisreichen Tagen voll von vielen neuen Erfahrungen Abschied voneinander nehmen. Mit Auto und Zug ging es wieder zurück in die Heimat. Wir hoffen, dass sich möglichst viele auf dem Jugendleitungskurs in Frühjahr wiedertreffen.


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