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Logbucheintrag von der Woche 21.Juli -27.Juli 2007

1.Tag 21.07.

Es war ca. 10 Uhr morgens, wir suchen unser Schiff bei Sonnenschein und starten die Beladung.
Kennenlernen des Schiffes durch Einweisung von Skipper Wietzke und Matrose Robert.
Wenige Minuten später stach die Auwe Nell mit uns bei Sonnenschein in See zum Hafen in Horn.
Wir teilten auf, dass jeden Abend 2 Kajüten das warme Abendessen vorbereiten sollten. Denn tagsüber während der Fahrt zu kochen stellte sich nach den ersten paar gefahrenen Seemeilen als sehr schwierig heraus.
Jeder Abend ließen wir mit einer kleine sogenannten Abendrunde ausklingen.

2.Tag 22.07.

Nach einer feuchten Nacht für einige von uns waren wir doch alle wieder sehr munter, da einige der 22 Teilnehmer sich in den Kopf gesetzt hatten, die Nacht an Deck zu verbringen, was dann in einem kleinen Regenschauer gegen 5 Uhr  endete.
Nach einem deftigen Frühstück liefen wir aus dem Hafen aus in Richtung Amsterdam.
Das erste Abendteuer stand bevor!
Wir hatten Gegenwind! Eine nach ein paar Wendungen eingespielte Crew von 7 Mann brachte die Auwe Nell mit Kreuzen sicher in den Hafen von Amsterdam.
Schnell wurde noch für Proviant gesorgt, um uns ein leckeres Abendessen zu zaubern.

 3.Tag 23.07.

Der 2. Versuch von einigen, an Deck zu schlafen verlief in dieser Nacht glücklicher, sie wurde von der aufgehenden Sonne genau richtig zum Frühstück geweckt.
Alle Mannschaftsmitglieder freuten sich auf den geplanten Tag in Amsterdam gegen Mittag gingen alle von Board um die Stadt zu erkunden.
Abends zurückgekehrt, teilte uns unser Skipper keine gute Nachricht mit.
Für den nächsten Tag war Windstärke 9-10 angesagt.
„Die Brücken lassen bei der Windstärke nicht öffnen, wir werden wohl nicht auslaufen können.“
Ausgeschlafen gingen wir wieder unter Deck, da es etwas regnete und vertrieben uns die Zeit mit Gesellschaftsspielen und einer Runde Poker. 

4.Tag 24.07.

Nach dem Frühstück mit Sonnenschein und mit der Aussicht auf einen weiteren „Zwangstag“ in Amsterdam war die Stimmung erst etwas geknickt, da die Mannschaft segeln bzw. Arbeiten wollten.
Doch wir vertrieben uns den Tag mit diversen Gesellschaftsspielen und schauten uns abends den Sonnenuntergang über Amsterdam an.

5.Tag 25.07.

Endlich war es soweit wir verließen den Hafen in Amsterdam Richtung Enkhuizen.
Doch vorher mussten wir erstmal unseren Wassertank am Bunkerschiff nachfüllen, da wir die 2 Tage in Amsterdam kein Wasser aufnehmen konnten.
Auf dem Weg nach Enkhuizen schien schon die Sonne und wir dachten uns -Mensch jetzt schwimmen-. Kaum ausgesprochen, fuhren wir in eine kleine Bucht und legten vor Anker. Schnell waren die Bikinis und Badehosen angezogen und die ersten ins Wasser gesprungen um sich abzukühlen.
Später am Abend legte ein weiteres Schiff an uns an. Wir begrüßten sie mit ein paar Liedern, doch dann war Hafenruhe, wie jeden um 22 Uhr und wir mussten LEIDER unser schonen Chor auflösen. Nach ein paar runden Poker (mal wieder) ging es dann wieder ins Bett um sich für den nächsten Tag auszuruhen. 

6.Tag 26.07.

Heute morgen ging es zu einem Nothafen; zwar nur eine kurze Fahrt, aber es waren nicht viele Schiffe da, somit konnten wir unseren letzten Abend an Deck noch mal richtig ausnutzen und die Pokerchips glühten vor Gebrauch.

7.Tag 27.07.

Nach dem Frühstück packten wir alle unsere Sachen schon mal zusammen.
Denn wir konnten nicht segeln, weil wir Gegenwind hatten und das Kreuzen zu lange gedauert hätte. Also sind wir mit Motor Richtung Lelystad zu unserem Heimathafen gefahren.
Da wir nicht gesegelt haben konnten wir die Sonne am letzten Tag noch mal richtig genießen!
In Lelystad angekommen ging es los mit Deckschrubben und das Schiff wurde wohl  besser abgegeben als wir es bekommen haben.
Wir packten unsere Autos uns fuhren nach anfänglichen Startschwierigkeiten wieder zurück nach Hildesheim, unterwegs herrschte ausgelassen Stimmung , auch der Stau konnte uns nicht bremsen, wo wir dann mit etwas Verspätung ankamen. 

„Ich war’s, ich EISCHE.“

Wir freuen uns schon auf die nächste Sommerfreizeit
Annika und Thomas


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