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Von Arschbomben, Raketen und einem Trampolin - Die jüngsten Pfingstereignisse:

Nur die Mutigsten und Kälteunerschrockensten wagten es am Pfingstwochenende ihre Zelte im Freibad Westercelle aufzuschlagen. Das traditionelle Pfingstzeltlager der Kolpingjugend des DV Hildesheim stand laut Wetterbericht unter eher schlechten Voraussetzungen. Das coole Wetter konnte unseren noch cooleren Teilnehmern jedoch nicht die gute Laune und schon gar nicht die Stimmung vermiesen. Die Zelte waren schnell aufgebaut und auch sogleich von den Teilnehmern in Beschlag genommen und eingerichtet. Am Freitag Abend stand dann mit dem Nachtbaden schon das erste Highlight auf dem Programm. Einige ließen sich nicht entmutigen und stürzten sich in die Fluten.

Am Samstag stellten wir uns dann den Anforderungen vieler Workshops. Erste Hilfe zu Wasser und zu Land standen ebenso wie Tassen bemalen oder ein Hochbeet für das Freibad errichten auf unserer Tagesordnung. Außerdem haben wir nun endlich auch eine eigene PZL-Lagerfahne. Ein Fackelzug durch Stadt und Wald sorgte für einen wunderschönen Tagesabschluss.

Sonntag galt es dann sein Glück und sein Können unter Beweis zu stellen. Wir spielten eine eigene kleine „Fingerfußball-WM“ aus. Den Pott nahm sensationell Sebastian Lyschik mit nach hause, der nun als Titelverteidiger im nächsten Jahr verpflichtet ist anzutreten. Damit es in der spielfreien Zeit nicht langweilig wurde, konnte man sein Glück beim Pokern oder Roulette herausfordern. Ob man allerdings alle Bonbons auch essen konnte, die es zu gewinnen galt, bleibt fraglich.

Nachmittags hieß es dann Badehose / Badeanzug angezogen und hinein ins Wasser. Bei eher mäßigen Wetterbedingungen riefen wir zur ersten PZL-Arschbomben-Meisterschaft auf. In verschiedenen Kategorien gab es die Möglichkeit den ersten Platz zu erzielen. Eike Gehring schaffte es mit der schönsten Arschbombe letztendlich doch noch einen Titel für Himmelsthür zu holen, dessen Teilnehmer vorher in allen Meisterschaften enttäuscht ausgeschieden waren.

Gemeinsam mit unserem Diözesanpräses Hans-Günther Sorge und der Musikgruppe aus Sarstedt feierten wir dann einen Lagergottesdienst im Zelt. Auch einige Gäste aus den örtlichen Pfarrgemeinden folgten unserer Einladung zum Gottesdienst und anschließendem Grillen. Ein von den Teilnehmern geplanter Bunter Abend schloss letztendlich den Sonntag. Vom „Stummen Gericht“ bis zu „Let’s Dance“ hatte man sich einiges einfallen lassen, um den letzten Abend nochmal richtig zu feiern. Dem Siegerpärchen Isabell Dosch und Robert Kubis sei hier nochmals herzlich gratuliert.

Unfreiwillig wurden wir nachts dann noch zu einem kleinen Feuerwerk eingeladen, zum Glück ist jedoch nichts passiert.

In Erinnerung wird uns auch das Trampolin bleiben. Es gab wohl nur wenige Stunden, an denen es mal nicht besprungen wurde…

Rundum war es also wieder ein ereignisreiches PZL, niemals langweilig, mit vielen Highlights und nur einer letzten offenen Frage: Wohin geht es nächstes Jahr???


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